Australien Teil 4 - Roadtrip und Fazit

Veröffentlicht am 2. April 2026 um 03:35

Hallo ihr Lieben und viele Grüße aus Manila!

Heute ist der 2. April und heute Nacht geht es zurück nach Deutschland. Wahnsinn, kann ich noch gar nicht richtig glauben. :o

 

Aber vorher wird es natürlich noch Zeit für den letzten Bericht zu Australien und ein Fazit zum Land.

Ein Gesamtfazit zu den vergangenen sechs Monaten würde ich dann eher nochmal separat ziehen, um den Beitrag hier nicht zu überfrachten.

 

Die Idee der letzten Etappe war, die Strecke von Melbourne nach Sydney mit einem Wohnmobil zurückzulegen und dann auch einfach entlang des Weges zu übernachten. Am Ende hatte ich dann nochmal ca. 1,5 Tage in Sydney selbst.

Habe mir extra ein derartiges Wohnmobil geliehen, mit dem ich selbst schon 2x je eine Woche von Deutschland aus unterwegs war.

Der Plan war also nochmal ein kleines Abenteuer, viel Natur, Unabhängigkeit und auch mal fernab der Zivilisation übernachten.

Vorab: Hat nur teilweise funktioniert. Aber abenteuerlich war es definitiv… ;)

 

Hier mal die Route… Die X stehen für die Orte, an denen ich letztlich übernachtet habe.

 

Wer es genauer nachgucken mag:

- erste Übernachtung bei Moe (ca. 160km Fahrstrecke)

- zweite Nacht in Eden (ca. 420km Fahrstrecke)

- dritte Nacht in Dalmeny (ca. 140km Fahrstrecke)

- vierte Nacht in Sussex Inlet (ca. 160km Fahrstrecke und dann nochmal ca. 215km Fahrstrecke bis Sydney)

In Summe also gute 1.100 Kilometer.

 

Die große Herausforderung war natürlich: Linksverkehr…

Insgesamt hab ich mich da eigentlich schnell dran gewöhnt gehabt und bin gut durchgekommen. Bin nur einmal auf die falsche Straßenseite eingebogen. ;)
Die ultimative Herausforderung war aber gleich der Anfang. Einmal quer durch Melbourne mit diesem Ungetüm und das auch noch im Berufsverkehr. Und da hab ich dann einmal echt gepennt. Bin ganz artig auf der ganzen linken Spur gefahren (die ja logischerweise das Äquivalent zur rechten Spur auf unserer Autobahn ist) und habe zu spät mitbekommen, dass diese Spur irgendwo von der Autobahn runterführt… Und dann hat die mich im Grunde mittenrein ins Zentrum von Melbourne geführt. Wo ich mit einem 6m langen Auto echt nicht sein wollte… Hat mich bestimmt ne halbe Stunde und noch viel mehr Nerven gekostet, da wieder rauszukommen. Und da hatte ich auch den einzigen Beinahe-Unfall. Bin scheinbar einfach einmal zu weit links gewesen und hab mit dem Außenspiegel einen anderen Transporter gestreift, so dass der Außenspiegel eingeklappt ist. Gott sei Dank nirgends Schrammen zu sehen und so konnte ich einfach weiterfahren. Schwein gehabt! Aber das war alles so die erste Stunde im Auto… :)

 

Leider konnte ich das Auto erst um 14:30 Uhr abholen. Eine frühere Abholung hätte deutlich extra gekostet. Und das Auto war mit allem Drum und Dran dann eh schon nicht mehr so günstig. Bis ich mal so weit war, dass die Daten für eine Leihe feststanden, waren die günstigen Angebote alle weg. Und dann muss man halt echt für alles extra zahlen. Spätere Rückgabe in Sydney als 10 Uhr, Basis-Ausstattung (Bettzeug und Bettwäsche, Geschirr), Gas-Flasche zum Kochen hat alles extra gekostet… Da wollte ich nicht auch noch Geld für ne frühere Abholung bezahlen.

 

Und so hab ich mich dann also durch den Berufsverkehr durch und raus aus Melbourne gequält, allein das hat zwei Stunden gedauert. Dadurch bin ich am ersten Tag auch echt nicht so weit gekommen wie geplant. Wollte eigentlich direkt bis zur Küste und dort irgendwo stehen bleiben. 

Ich hab auch ziemlich schnell gemerkt, wie anstrengend das Fahren mit dem Auto ist. Was vor allem daran lag, dass es innen beim Fahren permanent wirklich UNGLAUBLICH gescheppert hat. Man merkt einfach, dass sie keinen Wert auf eine hochwertige Verarbeitung des Interieur gelegt haben und die Mieter gehen damit sicher auch nicht so pfleglich und behutsam um, wie sie es mit ihrem Eigentum tun würden. Und ich konnte ja nicht beim Fahren nach hinten gehen und die Geräuschquellen genauer identifizieren… Stark im Verdacht hatte ich die Mikrowelle, die war definitiv nicht in ihrer Position fixiert und ist ein wenig gewandert. Aber ich glaub, es hat letztlich einfach alles ein wenig beigetragen…

 

Also bin ich dann bei Moe runter von der Autobahn und hab mir dort einfach nen netten Platz gesucht (klingt einfach, aber auch in Australien ist das Wild-Campen an vielen Orten, z.B. in quasi allen urbanen Gebieten und an allen Stränden, verboten). Hatte unterwegs schon angehalten und ein paar Lebensmittel eingekauft und Einiges hatte ich auch noch vom Hostel-Besuch vorher. Habe mich ein wenig geärgert, dass ich nicht 30min vorher diese Entscheidung getroffen hab. So wurde es nämlich langsam schon dunkel und ich hatte gar nicht mehr so viel von der traumhaften Landschaft im Licht der Dämmerung. Die Strecke war nämlich wirklich schön mit sanften, grasgrünen Hügeln und dann hatte es einen traumhaften Sonnenuntergang. Hab‘s dann aber noch hinbekommen und mich am Ortsrand oben auf einem Hügel hingestellt. Und hatte kurz vorher noch einen magischen Moment als wirklich 100 Meter vor mir ein Känguru über die Straße gehoppelt ist, golden beleuchtet durch die Abendsonne. Magisch! :)

Leider hat man da als Fahrer natürlich keine Chance, das per Foto festzuhalten.

 

Das hier war der Ausblick von meinem Stellplatz.


Hier mal mit Herbert IV. auf dem Bild. ;)


Tja, und dann fing das Chaos an…

Gegen 21 Uhr gingen im Auto alle Lichter aus und auch nicht wieder an.

Da hab ich mir noch nicht so viel dabei gedacht. War vielleicht eine Art Stromsparmodus oder so, da ich ja auch nicht an Landstrom angeschlossen war. Ich war eh auch müde.

Aber irgendwann in der Nacht habe ich auch gemerkt, wie sich der Kühlschrank permanent ein- und ausgeschalt und das innerhalb von Sekunden (das hat er sehr geräuschvoll und blinkend getan). Da hab ich gemerkt, dass was mit der Stromversorgung nicht stimmen kann. Mit fehlendem Licht spät am Abend kann ich leben. Aber wenn der Kühlschrank nicht richtig arbeiten kann, ist das so semi-ideal…

Habe dann nachts um 02:30 Ihr angefangen, mit dem Kundensupport zu schreiben.

Die haben mir dann geraten, 20-30min mit dem Auto rumzufahren, um die Batterie aufzuladen. Campervans haben meist zwei Batterien, so auch dieser. Grob eine „klassische“ Autobatterie und eine für den Betrieb der Geräte, wenn man nicht an Landstrom angeschlossen ist. Auf meinen Hinweis, dass ich das Auto ja erst 12 Stunden vorher abgeholt habe (und da doch hoffentlich ein Auto mit ordentlich funktionierender Batterie bekommen habe) und ja bereits vier Stunden gefahren bin, verbunden mit der Frage, was sie sich dann von ner 30-minütigen Fahrt erhoffen, kam nicht mehr viel…

Und nachts um drei fahr ich bestimmt nicht mit so nem großen Auto durch die Gegend, in einem fremden Land und mit Linksverkehr…

Ich hab dann ehrlich gesagt damit gelebt. Schlafmaske auf, Ohrenstöpsel rein und das Problem vertagt.

Schon mal vorweg… Die Leistung vom Kundenservice wurde nicht besser… Schlage mich immer noch mit denen herum, weil ich einfach ne faire Rückerstattung verlange für das ganze Technik-Desaster. Ich erwarte schon, n Auto zu bekommen, dessen Batterie die Geräte auch versorgen kann. Und dass die das vorher mal prüfen. Hab unterwegs tatsächlich ne andere mit nem fast gleichen Auto getroffen. Die meinte, sie arbeitet aktuell für die Firma und schämt sich in Grund und Boden für die Organisation und für die Qualität von deren Kundenservice. Der Typ bei der Rückgabe in Sydney genauso…

 

Bin dann am nächsten Morgen also relativ schnell für so zwei Stunden weitergefahren, aber die Batterie hat wieder nach ca. 20 Minuten Stehzeit mit abgestelltem Motor die Lieferungen eingestellt. Einzige Idee vom Kundenservice war jetzt noch, das Auto halt mal 7-8 Stunden an Landstrom anzuschließen. Und das geht nur auf nem bezahlten Campingplatz. Auf meinen Hinweis, dass das nicht meine Vorstellung von dieser Tour war, schon die zweite Nacht auf einem Campingplatz sein zu MÜSSEN und dass ich doch bitte ne ordentliche Batterie bei Abnahme erwarten kann, kam im Grunde nur die Antwort, dass das Aufladen der Batterie eben Kundenverantwortung sei. Ab da war ich eigentlich immer auf 180, wenn ich mit denen noch schreiben musste… ;)

 

Leider war ab da aber auch die Wettervorhersage wirklich MIES und das Wetter wurde auch wirklich unangenehm windig und regnerisch. Und da ich ja am Vortag nicht viele Kilometer geschafft hatte, hab ich beschlossen, bei dem Wetter viele Kilometer runterzureißen und mich in Eden auf den Campingplatz zu stellen.

Die Kurzversion ist dann… Selbst 14 Stunden angeschlossen an Landstrom haben der Batterie nichts gebracht. Nach wenigen Minuten ohne Landstrom hat sie wieder jeden Dienst eingestellt. Ist offenbar einfach durch gewesen als Batterie und ich find‘s schon toll, dass man dass den Kunden rausfinden lässt.

Das Witzige ist aber… Sobald mal Strom da ist, geht der Kühlschrank ins andere Extrem. Hatte den auf Stufe 3 von 5 und später auf 2 von 5. Und ALLES hat der tiefgefroren… Und nein, die Sachen lagen nicht im Gefrierfach. ;)

Milch, Joghurt, Hackfleisch, Himbeeren, Eier… Alles war tiefgefroren am nächsten Morgen. Völlig behämmert, kann man sich nicht ausdenken. Hab auch immer noch nicht verstanden, wieso das eigentlich so passiert ist.

 

Hier mal Eindrücke während der Fahrt (also natürlich mit stehendem Fahrzeug). Das Wetter wurde wirklich konstant schlechter. ;)

Aber landschaftlich war es mitunter wirklich sehr schön.


Aber das ist eben auch Australien. An sich eine wunderschöne Landschaft mit einer grünen Wiese (wahlweise mit Rindern, Schafen oder Pferden drauf und manchmal auch Kängurus :) ), am Horizont sanfte Hügel. Und dann mittendrin so ein fetter Tagebau.

 

Und in Eden selbst… Hat‘s einfach nur saumäßig geschüttet, nahezu ohne Unterlass. Man konnte wirklich NICHTS machen.

Selbst den Gang ins Bad des Campingplatzes musste man gut abpassen.

Am Morgen schien es dann mal kurz freundlicher zu werden. Da bin ich wenigstens mal kurz zum Strand, der lag direkt hinter der Düne.

Schlechte Idee. ;) Bin direkt auf dem Rückweg in einen langen, kräftigen Regenguss gekommen… Hat keine 10 Sekunden gedauert und meine Hose war klatschnass. Hab mich dann vom Vordach zu Vordach zum Wohnmobil gekämpft. Aber irgendwann musste ich dann auch losfahren. Und dazu musste ich das Stromkabel trennen und einholen und die Gasflasche zudrehen.

Da waren die Klamotten dann wieder klatschnass, da hat auch kein Regenschirm mehr geholfen. Und fürs Abdrehen der Gasflasche musste ich die hinteren Türen öffnen, ergo sind auch Bettzeug und Bettwäsche nass geworden. Hab die mit Müh und Not und Motorheizung auf 28 Grad wieder trocken bekommen bis zum nächsten Abend…

 

Mein Stellplatz und Herbert IV. ;)


Auf dem Weg zum Strand… :)


Und dann direkt am Strand vom Guss überrascht worden und das war das Ergebnis ungelogen nach 10 Sekunden… ;)


Weiter ging es von Eden nach Dalmeny. Das war der einzige Campingplatz, den ich vorher schon gebucht hatte.

Für die letzte Nacht (Samstag auf Sonntag) hatte ich schlichtweg gar keine verfügbaren Plätze gefunden in der Gegend, in der ich da sein wollte (hatte das auf den Wochenend-Faktor geschoben, aber später rausgefunden, dass dort an dem Wochenende auch ein Triathlon stattfand). Und eine Nacht aufm Campingplatz wollte ich schon auch einlegen zum Aufladen (Batterie, Frischwasser) und Entleeren (Abwasser, Toilette).

Und der Platz war in der Nähe von Narooma, wo ich gerne vorbei wollte. Sollte ein schöner Ort sein mit der Chance auf Robbensichtungen.

Und war dann vielleicht auch ganz gut. Ich hab ja recht schnell gemerkt, dass die Batterie auch nach 14 Stunden an Landstrom zu nix zu gebrauchen war…

 

Hier wieder Eindrücke vom Weg. :)


Und dann komme ich am Campingplatz in Dalmeny an… Und die GANZE Küstenregion hat durch das Unwetter nen Stromausfall… Das hat dann einfach echt gepasst irgendwie… ;)

Somit also trotz bezahltem Campingplatz kein Strom im Auto. War super! ;)

 

Wirklich schade, denn der Stellplatz war an sich super. Direkt auf einer Anhöhe neben einer Bucht mit Strand. War einfach total schön und beeindruckend. Das Wetter hat ja dann auch eine gewisse dramatische Wirkung und hat für beeindruckende Wellen gesorgt.


Bin dann trotzdem mal nach Narooma reingefahren und siehe da… :)


Einige haben an Land gedöst, die meisten waren aber sogar im Wasser.


Also, das war zweifellos SEHR cool! :)


Was mich überrascht hat: Trotz Stromausfall habe ich nachts (bin extra mal raus, als ich aufs Klo musste) nicht die Milchstraße gesehen. Also so nen ganzen leichten Schleier ja. Aber da hatte ich auf eine richtig schöne Sicht gehofft…


Ich bin dann am nächsten Morgen nach dem Aufstehen auch nochmal zum Ausguck aufs Wasser. Einfach weil ich mir dachte „Dafür bin ich ja hier.“

Und dann waren da tatsächlich Delfine am Wasser. :o

Ich vermute, die haben da tatsächlich gejagt. Sah jedenfalls so aus als würden sie immer wieder Fische zwischen sich und dem Ufer einkreisen und quasi umklammern. Leider ein bisschen weit weg für gute Bilder. Die haben sich immer wieder von den Wellen Richtung Ufer anschieben lassen und sind dann wieder raus. So toll!


Ich find auch den Campingplatz immer noch wunderschön gelegen.


Weiter ging es zur letzten Station.


Und das hier war ungelogen die letzte Abzweigung vor dem letzten Campingplatz (hab dann auch für die letzte Nacht einen gebucht, da ich schon gerne wieder Strom haben wollte)…


Und hier die Eindrücke vom letzten Abschnitt zurück nach Sydney. Auf einen Schlag war das Wetter wieder ein Träumchen…


Das ist mal ein Friedhof mit Aussicht…


Also, an sich ein Hammer-Erlebnis!

Leider etwas getrübt durch einen absolut miserablen Auto-Verleih und leider teilweise auch durchs Wetter. Aber dafür kann ja nunmal keiner was und da war ich dann schon froh um das Auto. Hatte ja durchaus auch über ein kleineres, günstigeres Modell mit Bett im Aufstelldach nachgedacht…

Aber landschaftlich absolut beeindruckend und mitunter wunderschön. Kängurus, Robben und Delfine einfach so in ihrer natürlichen Umgebung und ohne irgendeine teure bezahlte Tour… Mega!

 

Ich war dann nochmal 1,5 Tage in Sydney und bin einfach nochmal durch die Stadt gestreift und war ein wenig bummeln.

Am letzten Abend habe ich mir nochmal ein richtig gutes Steakhaus gegönnt. :)

Jetzt in Manila nutze ich die Zeit auch vor allem nochmal zum Wäsche waschen, für ne Massage und zum Blog schreiben. ;)

 

Was ist also mein Fazit zu Australien?

Ich finde ja, ich habe mich ÜBERAUS deutlich um neutrale, sachliche und unemotionale Darstellung bemüht. Aber vielleicht ist manchmal doch ein biiisschen durchgedrungen, wie sehr mich dieses Land begeistert hat… ;)

Nee also, ich glaub, es triefte mir aus jeder Pore. :)

Australien war schlichtweg der Hammer! Es hat mich unglaublich begeistert und beeindruckt und ich war wirklich wehmütig beim Abflug.

- In Sydney hatte ich mich ja eh innerhalb von wenigen Stunden absolut verliebt und die Stadt hat wirklich mein Herz gewonnen. 
- Ich habe völlig falsch eingeschätzt, wie grün und landschaftlich toll das Land das Land an der Ost- und Südküste ist mit quasi durchgehenden Berg- und Hügellandschaften im unmittelbaren Hintergrund. Faktisch sieht man vom Strand aus immer Berge oder Hügel.

- Die Strände sind schon wirklich sehr schön mit tollem Wasser und tollem Sand. An sich machen die Wellen ja auch irgendwie Spaß. Aber es ist schon nicht ohne Grund so eine Surf-Destination. Entspannte Badestrände ohne Strömung muss man ein bisschen mehr suchen.

- Auch die landschaftliche Vielfalt habe ich irgendwie unterschätzt. Vom tropischen Regenwald im Norden (sogar der älteste Regenwald der Welt) über das Outback, Weinregionen und die Küsten. Dieses Land ist schon auch wirklich gesegnet entlang der Küsten.

- Und dann die ganze Tierwelt. Ich habe Koalas, Kängurus, Pinguine, Robben und Delfine gesehen. Haie nicht, aber ich war ja auch nicht tauchen. ;) In der richtigen Jahreszeit kann man auch problemlos Buckelwale, Orcas und Co. sehen (mitunter vom Ufer aus!)

- Ich hab ins Surfen reingeschnuppert und bin immer noch angefixt (hatte ja eigentlich gehofft, irgendwo auf der Reise mit dem Wohnmobil nochmal zwei Stunden nehmen zu können, aber… siehe oben…)

- entspannte, hilfsbereite, lustige Menschen

- gute Weine und ich mag auch die australischen Biere sehr gerne, obwohl ich eigentlich nur noch selten Bier trinke


Apropos Tiere… Natürlich gibt es die gefährlichen Tiere. Schlangen und Spinnen habe ich persönlich aber überhaupt keine gesehen. Haie kann man halt letztlich kaum verhindern, aber erinnert euch bitte an meinen Beitrag von Fiji. Wir sind für Haie sehr viel gefährlicher als Haie für uns. Und offenbar kann man ja auch in Hamburg von Wölfen gebissen werden… Insofern also alles nicht so dramatisch? ;-)

 

Ich hätte mir wirklich mehr Glück mit dem Wetter gewünscht, dieser März war wohl in Australien wirklich nicht prall im Vergleich zu den letzten Jahren.

Besonders bitter war das halt am Uluru und auf der Reise mit dem Wohnmobil. Sonst ging es ja.

Und irgendwie sind die Wetterumschwünge schon auch irre. Strahlend blauer Himmel und akute Sonnenbrandgefahr an einem Tag. Strömender Regen und Überflutungen in den zwei Tagen danach. Gefühlt gab es nicht viel dazwischen. Vielleicht waren die Böden auch einfach völlig übersättigt nach dem Regen der Wochen und Monate davor. Aber auf lokale Überflutungen wirken die Australier durchaus eingestellt und vorbereitet.

 

Also, Australien… Sofort wieder! Am besten dann mit noch mehr Zeit und noch mehr Geld. Dann zum Tauchen am Great Barrier Reef und/oder (am besten „und“) am Ningaloo Reef an der Westküste, mit der Westküste, der ganzen Ostküste, der ganzen Südküste, Tasmanien, Zeit zum Surfen, noch mehr Zeit in Sydney, etc. pp. ;)

Mein Bankkonto ist wirklich der/die/das Einzige, das froh ist darüber, dass Australien zu Ende ist. ;)

Bin direkt wieder total geflasht und begeistert nur vom Schreiben jetzt…

 

Nun geht es tatsächlich heute Nacht nach Hause… :o

Morgen früh gegen 9 Uhr lande ich wieder in Berlin. Montag geht’s wieder mit dem Zug nach München und Dienstag steh ich wieder im Büro auf der Matte… :o

Gott sei Dank habe ich vor Monaten meinen Rückflug über Istanbul gebucht und nicht über Dubai o.ä. Das dürfte eigentlich nichts schiefgehen. Glück gehabt!

Ne richtige neue Aufgabe in der BSH habe ich übrigens noch nicht. Es geht erstmal zurück ins „alte“ Team und dann schauen wir mal, was sich die nächsten Wochen so ergibt.

 

Ich freue mich, euch alle sehr bald wiederzusehen. Und natürlich wünsche ich euch schöne und erholsame Ostern! :)

Ich melde mich hier dann nochmal mit einem Gesamt-Fazit. :)

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