Hallo Ihr Lieben,
ich hoffe, ihr hattet alle einen schönen Silvester-Abend und seid gut ins neue Jahr gerutscht. Drücke euch die Daumen, dass 2026 ganz wunderbar wird. :)
Kambodscha ist nun das letzte klassische Reise-Ziel der großen Reise. Danach bleibe ich ja für drei Monate auf den Philippinen und verfolge da ja mit dem Divemaster einen ganz anderen Schwerpunkt.
Kambodscha war ein ziemlich bunter Mix - Dschungel und sehr einfache Lebensverhältnisse, eine moderne Großstadt mit Wolkenkratzern, Traumstrände und Tempelanlagen.
Von der etwas abenteuerlichen Reise von Pleiku in Vietnam nach Banlung in Kambodscha hatte ich ja schon berichtet.
Aber hatte ja am Ende alles gut geklappt.
Banlung hatten wir immer verstanden als DAS Tor zum Dschungel in Kambodscha. Stimmt auch. Heißt aber nicht, dass der Dschungel unmittelbar vor der Haustür liegt.
Die Stadt selbst wird eigentlich vor allem von Farmen und Plantagen umgeben. Uns sind vor allem die Kautschuk-Plantagen aufgefallen, wo ohne Ende Kautschuk-Bäume in Reih und Glied stehen. Aber auch Pfeffer und Obst werden hier angebaut. Bananen-Stauden waren z.B. überall zu sehen, Ananas-Pflanzen, etc.
Wir hatten dann eine ziemlich einfache Unterkunft etwas am Stadtrand. Einfach heißt hier: Ein Holz-Bungalow ohne Klimaanlage, Moskitonetz und kaltes Wasser aus der Dusche. Die Unterkunft wurde aber sehr gelobt, weil der Eigentümer selbst seit Jahrzehnten als Reiseführer unterwegs ist und die Einnahmen der Unterkunft auch nutzt, um Kindern vor Ort kostenlos Englisch-Unterricht zu geben. Und das ist ja mal super!
Wir hatten in Summe drei volle Tage dort. Vermutlich hätte im Nachhinein ein Tag weniger auch gereicht, aber hinterher ist man immer klüger.
Was uns halt vorher nicht so klar war: Der Dschungel befindet sich im Wesentlichen recht nah an der Grenze zu Laos und man ist einfach mal noch drei Stunden unterwegs bis dorthin (eine Stunde mit dem Auto, eine Stunde mit dem Boot und dann eine Stunde Laufen). Daher sind die meisten Dschungel-Touren tatsächlich auf mehrere Tage mit Übernachtung im Dschungel ausgelegt. Das haben wir uns, offen gesagt, aber nicht so richtig zugetraut. Ist ja doch nochmal ein anderes Level.
Wir haben dann am ersten Tag eher die Umgebung erkundet, waren bei einigen Wasserfällen und in einem Einheimischen-Dorf. Abends hat uns der Eigentümer dann noch zum Sonnenuntergang auf einen Hügel gefahren. Allerdings hat er irgendwie die falsche Zeit im Kopf und daher sind wir erst nach dem Sonnenuntergang angekommen. War aber trotzdem hübsch anzusehen. :)
Fortbewegungsmittel Nummer Eins: Der Motorroller
Am zweiten Tag haben wir dann auch eine Dschungel-Wanderung unternommen. Aber wie gesagt: Erstmal eine Stunde Autofahrt, dann eine Stunde mit dem Boot über einen Fluss und dann noch gut eine Stunde über Plantagen und freie Felder. Da war es dann echt schon schon heiß und es gab wenig Schatten. Eigentlich war ich schon platt, als wir am Dschungel-Rand ankamen.
Auch hier merkt man wieder: Gäste führen und begleiten, lernt man hier eher „Learning by doing“. Der Guide ist mit forschem Tempo vorneweg und hat dann beim Laufen was erklärt. Was natürlich die dritte Person hinter ihm schon gar nicht mehr verstanden hat. Hat sich dann aber einpendelt und dann war es echt ne gute Wanderung. Mich hat es sehr an die Wanderung im Amazonas erinnert. Teilweise sogar mit ähnlichen Pflanzen (das sehr bittere Kraut gegen Malaria scheint es auch hier zu geben).
Hauptziel der Wanderung war ein Wasserfall. Das Wasser ist recht kühl. Aber meine Güte, das war die allerbeste und allernotwendigste Erfrischung seit langer Zeit. :D
Haben dann auch am Wasserfall gegessen, was auch sehr nett war.
So sieht die Rattan-Pflanze aus. :o
Am Ende des Dschungels war auch mal der eigentliche Boden zu sehen. Der Dschungel hat sich auf altem Vulkangestein gebildet.
Danach ging es nochmal in ein Dorf der ursprünglichen Bevölkerung. Im Grunde gibt es inzwischen überall in Kambodscha Elektrizität. Aber hier haben einige Dörfer und Häuser immer noch keinen Strom oder arbeiten mit Dieselgeneratoren. Die Häuser sind fast immer auf Stelzen zum Schutz vor Insekten und Co. und weil die Menschen dort schlichtweg mit ihren Hühnern, Schweinen und Büffeln auf einem Grundstück leben.
Die Menschen heiraten ziemlich jung, so um die 15. Zur Schule gehen viele nur bis zur sechsten Klasse. Die weiterführenden Schulen sind meist zu weit weg und zu teuer und die Kinder werden bei der Landwirtschaft und co. gebraucht. Schon noch eine andere Welt.
Im Dorf wurde grad eine Hochzeit gefeiert und wir wurden erstmal direkt auf einen Reisschnaps eingeladen. So sind die Menschen dann eben auch… Haben viel weniger und teilen trotzdem (?) mehr.
Interessant war auch, dass die Menschen dort häufig im wahrsten Sinne des Wertes noch spirituell sind - Sie glauben an Spirits, an Naturgeister. Oft auch in Kombination mit einem buddhistischen oder hinduistischen Glauben. Vor vielen Häusern sieht man daher auch so Mini-Altare
Die Grundschule des Dorfes. In einem Raum werden zwei Klassen parallel unterrichtet.
Sehr interessant war auch, wie dort mit dem Tod umgegangen wird.
Für die Toten wird eine vergleichsweise aufwendige Grabstätte gebaut und mit Lebensmitteln und Lieblings-Gegenständen der Verstorbenen versehen (bei einem Grab stand das Motorrad des Verstorbenen, bei einem anderen eine wirklich große Sound-Box) und dann für zwei Jahre sehr intensiv gepflegt und instandgehalten. Nach zwei Jahren ist aber ganz strikt Schluss und die Grabstätten werden der Natur überlassen.
Banlung ist tatsächlich auch ein Gebiet, in dem Edelsteine gefördert werden.
Allerdings gibt’s da dann keine großen Minen. Die Leute graben einfach auf ihrem Grundstück oder gepachtetem Land einen vielleicht 50cm breiten Schacht auf 10-15 Meter Tiefe und suchen dort nach Edelsteinen (Sapphire, Zirkone und noch andere). Auf der Tiefe gibt es dann auch Querschächte zur Verbindung. Und wenn sie da nix finden, wird der Schacht wieder zugeschüttet.
Da lassen sich wohl auch wirklich Schmuckstücke finden.
Wir haben dann einen Mann getroffen, der hatte letztes Jahr wohl einen Stein gefunden, für den er 3.000 US-Dollar bekommen hat (zum Vergleich: wir haben für die drei Übernachtungen zu zweit insgesamt 23€ bezahlt…). Und trotzdem scheint er mit 69 Jahren (!) jetzt immer noch weitersuchen zu müssen…
Danach sind wir noch zu einer Pflege- und Aufzucht-Station für Elefanten gefahren.
Was die da unter dem Deckmantel einer Stiftung und als Pflege- und Aufzucht-Station verkaufen… Eigentlich wollen die auch nur Geld verdienen.
Sie haben grad mal vier Elefanten und nur ein junges Mädchen. Wie sie damit die Elefanten-Population signifikant erhöhen möchten, ist mir ein Rätsel. Und, ob ein Elefant ausgewildert wird, darüber entscheidet auf meine Nachfrage hin „der Boss“.
Die Elefanten werden in Ketten gehalten, mit ner Rute angetrieben und von Touristen geritten und permanent gebadet. Denn über das Baden mit Elefanten und über das Reiten mit Elefanten verdienen die ihr Geld.
Als wir ankamen, kam grad erst ein anderes Paar zurück. Anne hatte sich für das Baden mit Elefanten entschieden. Reiten wollten wir beide nicht und ich hab auch das Baden mit Elefanten nicht gebraucht.
Hat leider echt Geschmäckle und wir hatten hinterher nicht das Gefühl, dass unser Geld wirklich einem guten Zweck zugute kommt…
Vier Mitarbeiter haben uns begleitet. Zwei haben am Land rumgehockt und miteinander gequatscht und zwei waren mit den Elefanten im Wasser. Keiner kam auch nur ansatzweise auf die Idee, den Müll zu entfernen, der ja nun wirklich unmittelbar neben ihnen und neben den angeblich so geschätzten und gehüteten Elefanten geschwommen ist…
Das war unser Heiligabend… :)
In der Nacht ging es dann sogar noch ganz unweihnachtlich mit dem Nachtbus nach Phnom Penh, der Hauptstadt von Kambodscha.
In Summe war es schon ein sehr interessanter Aufenthalt in Banlung. Leider ist die Gegend wirklich nicht einfach zu erreichen. Die Fahrt mit dem Nachtbus dauert auch so zehn Stunden. Der Bus ist nicht schlecht ausgestattet. Auf der einen Seite Einzelbetten, auf der anderen Seite Doppelbetten. Eine Toilette gibt es auch. Ich habe für mich allein direkt zwei Tickets und ein Doppelbett gebucht. Habe geahnt, dass ich sonst mit meiner Körperlänge echt ein Problem bekomme und das war auch gut so. Die beste Nacht unseres Lebens war es aber sicherlich nicht. ;)
In Phnom Penh angekommen im Grunde kompletter Kulturschock. Ich weiß nicht, wann ich innerhalb von einem Land das letzte Mal so krasse Gegensätze in den Lebensbedingungen gesehen habe. Mir fällt auf Anhieb nur Südafrika als vergleichbar ein.
Plötzlich waren wir wieder in einer sehr quirligen lebendigen Großstadt mit Restaurants, Straßenküchen, Bars, Cafés und Geschäften. Wirklich überraschend viele moderne Wolkenkratzer. Plötzlich haben wir Teslas, BMWs, Mercedes und Audi Q7 auf den Straßen gesehen, während 500 km entfernt die Menschen mit Huhn, Schwein und Büffel auf einem Grundstück gelebt haben.
Das haben wir so nicht erwartet.
In Phnom Penh hatten wir uns n wirklich gutes Hotel in zentraler Lage gegönnt. Wir hatten ja nur einen Tag. Im Nachhinein hätten wir hier eher zwei Tage einplanen sollen. Dann hätten wir noch Zeit gehabt z.B. für Gedenkstätten zur Herrschaft der roten Khmer und hätten vielleicht noch eine Bootstour auf dem Mekong geschafft.
So haben wir dann im Grunde „nur“ den Königspalast und eine Pagoden angesehen und ansonsten auch mal das Hotel genossen (sehr cooler Pool und Massage).
Einen König gibt es in Kambodscha zwar tatsächlich noch. Er hat aber nur noch eine repräsentative Funktion und muss sich scheinbar sogar einem ziemlich starren Regelwerk unterziehen.
Wir waren schon um 05:30 Uhr am Hotel, daher sind die ersten Bilder noch etwas dunkel.
Abends waren wir dann noch in nem Laden essen, wo man zugucken konnte, wie der Nudelteig hergestellt und die Nudeln gezogen wurden. :)
Mit einem Minibus und einer Fähre ging es dann weiter an die Küste und auf die Insel Koh Rong. Vor der Küste hat es mehrere Inseln, aber das ist in Kambodscha die größte Insel und wohl auch die am besten erschlossene.
Was auch immer das heißen mag. Die Chinesen investieren mal wieder kräftig. Dank ihnen gibt es seit drei Jahren eine feste Stromtrasse vom Land aus, vorher lief alles über Dieselgeneratoren. Aktuell wird eine Asphalt-Straße um die ganze Insel gebaut und auch ein Flughafen ist in Planung.
Aktuell kommt Einem die Insel daher noch etwas wie ein alternatives Aussteiger-Paradies vor. Aber vermutlich wird es da in zehn Jahren ganz anders zugehen.
Die Insel erfüllt auch wirklich das Bild einer Traum-Tropeninsel.
Türkises Wasser mit Korallenriffen, absolut traumhafter feinster weißer Sand (fast schon nervig, weil man ihn gar nicht abgeklopft bekommt und die Hälfte ins Zimmer und ins Bad trägt), hinter dem Strand eine Reihe an Kokos-Palmen und dahinter Dschungel.
Damit ging dann aber auch gleich wieder ein saftiges Preisniveau einher für Kambodschanische Verhältnisse. Haben daher wieder ne etwas einfachere Unterkunft gewählt und uns dann immer an die Strandliegen der Resorts geschlichen.
Einen Tag war ich auch tauchen (Tauchgänge Nr. 99 und 100) und Anne schnorcheln.
Das ist dort aber tatsächlich nicht sehr lohnenswert. Sicht war schlecht und viel los war auch nicht.
Hab aber zumindest mal zwei Tintenfische gesehen. :) Das war quasi der Test mit der neuen GoPro. Nachdem ich meine verloren hatte, habe ich ja eine neue zu Anne nach Hause bestellt und sie hat alles mitgebracht.
Allgemein ist es in Kambodscha viel sauberer als in Vietnam. Aber leider gibt’s auch immer wieder traurige Ausnahmen. Siehe oben der Plastikmüll direkt neben den Elefanten.
Und auf der Insel wurden einfach Schiffe zum verrotten liegen gelassen.
Mit der Fähre sind wir dann wieder ans Festland und vom dortigen Flughafen nach Siem Reap geflogen. Das ist die Stadt, die relativ nah an den Tempelanlagen von Angkor Wat liegt und wegen Angkor Wat ist Kambodscha eigentlich nur so richtig auf meiner Liste der möglichen Reiseziele gelandet.
Hier hatten wir auch nochmal drei Tage geplant, um die Tempel der Umgebung und auch einen großen See zu erkunden.
Leider habe ich dann wohl am Abend vom 30.12. mal wieder ne schlechte Wahl beim Abendessen getroffen. Bin am Silvester- Morgen mit Durchfall aufgewacht und musste mich am Nachmittag auch übergeben… Echt nervig und unangenehm.
Anne hat dann alleine an zwei Gruppentouren teilgenommen. Am ersten Tag ist sie zu weiter entfernten Tempeln gefahren. Hat ihr wohl auch gut gefallen. Wobei ich sagen muss, mir haben die drei Tempel am letzten Tag gereicht. Da hätte ich eher nicht noch sechs weitere Tempel am ersten Tag gebraucht. :) Und am zweiten Tag ist sie zum Tonle Sap, einem großen See bei Siem Reap, und seinen schwimmenden Dörfern gefahren. Der See ist auch wirklich beeindruckend. Jetzt war Trockenzeit, aber in der Regenzeit erreicht er wohl ca. das sechsfache Volumen. Die Häuser in den schwimmenden Dörfern waren mehrere Meter über der Wasseroberfläche, aber in der Regenzeit kommt die See-Oberfläche unmittelbar an sie heran. Der Mekong führt dann so viel Wasser, dass sein Zufluss aus dem See die Fließ-Richtung ändert in Richtung des Sees.
Ich habe mich Silvester und Neujahr dann aber mal lieber geschont, damit ich zumindest am 02.01. wieder fit bin. Da wollten wir dann eine Sonnenaufgangs-Tour zu Angkor Wat selbst machen. Und das hat auch geklappt. Superfit war ich dann zwar immer noch nicht, aber fit genug. Und das war auch eine schöne und sehenswerte Tour und ein schöner Sonnenaufgang.
An sich ist Angkor Wat ja auch nur ein Tempel unter sehr vielen in der Gegend. Manche sind hinduistisch geprägt, manche buddhistisch.
Es ist unglaublich beeindruckend, was die Menschen hier ca. im 12. Jahrhundert an Bauten geleistet haben plus künstlicher Wasserbecken.
Auf dem Gesamtgebiet wurden ca. 1.000 Tempel entdeckt und mehrere Städte, vermutlich fungierten mehrere zeitweise als Hauptstadt des Khmer-Reiches.
Man vermutet, dass hier schon zeitweise bis zu eine Million Menschen gelebt haben zu einer Zeit während der die Europäer noch versucht haben, Jerusalem zu erobern oder zu halten…
Die Tempel sind in perfekter Ost-West- sowie Nord-Süd-Ausrichtung gebaut und die Türme des Tempels von Angkor Wat sind so ausgerichtet, dass die Sonne genau über dem mittleren und höchsten Turm aufgeht, wenn sie im Zenit über dem Äquator steht (also März und September). Und ringsherum Dschungel (und kleine Äffchen). Sehr beeindruckend und hat mich teilweise sehr an die Maya-Ruinen in Mexiko erinnert. Auch wenn es natürlich ein ganz anderer Stil ist.
Hier mal wieder der Abgleich mit der Realität. Wir waren da nicht ganz alleine…
Hier einige Eindrücke vom Tempel.
Danach ging es noch zu zwei weiteren Tempeln. Im zweiten Tempel wurde wohl auch der erste Tomb Raider Film gedreht, also der mit Angelina Jolie (hab den nie gesehen). Zugegeben: Eigentlich kannte ich Angkor Wat auch ursprünglich durch die Tomb Raider Computerspiele. :)
Weiß gar nicht mehr, ob das in Teil 1 oder in Teil 4 vorkam.
Interessant am zweiten Tempel war, dass man den ganz bewusst an vielen Stellen naturbelassen und nicht restauriert hat. Insbesondere da einige Bäume sich sehr „auf“ den Ruinen wohlzufühlen scheinen. Und so bekommt man eine Ahnung, wie sich die Natur das alles zurückerobert und wie die Tempel ausgesehen haben müssen, als sie von Forschern wiederentdeckt wurden.
Ja, und dann kam eben noch ein Tempel… :)
Da war dann auch mal eine größere Affen-Gruppe zugegen. Zum Glück aber mit gesundem Abstand, die können wohl recht aggressiv werden.
Am selben Abend ging es dann noch mit dem Flieger zurück nach Hanoi. Dort haben wir heute noch den letzten Tag verbracht. Besondere Bilder gab’s da aber keine mehr. War auch eher kühl und eine ziemlich graue Suppe. Sind einfach noch ein bisschen durch die Stadt mäandert und in ein Gefängnis-Museum aus der Zeit der französischen Kolonialherrschaft und des Vietnam-Krieges.
Das Fazit zu Kambodscha:
Definitiv interessant, aber vermutlich auch nicht für jeden super passend. Banlung ist vor allem was für Dschungel-Freaks und leider nur zäh zu erreichen. Phnom Penh hat uns gut gefallen und hier hätten wir gerne einen Tag mehr gehabt. Koh Rong ist paradiesisch, wird sich in den nächsten Jahren aber sicher stark wandeln. Und Angkor Wat war wirklich sehenswert. Nette Menschen, unspektakuläres, aber gutes Essen (überwiegend :) ) und freundliche, unaufdringliche Menschen mit guten Englisch-Kenntnissen.
Kambodscha und vor allem Vietnam haben mir aber auch deutlich macht, wie großartig ich ja Thailand finde. :) Das vereint einfach alles und ist auch noch megaentspannt.
Vorhin habe ich Anne zum Flughafen gebracht. Ich bin jetzt in Flughafen- Nähe in einem Hotel und bei mir geht es dann morgen weiter.
Über Hongkong geht es auf die Insel Cebu auf den Philippinen und dort nach Moalboal. Wird nochmal ein längerer Reisetag, ich komme erst spätabends in meiner Unterkunft an.
Aber dort bleibe ich ja dann mindestens zwei Monate. Auf den Philippinen möchte ich bis zum Ende des Sabbaticals bleiben.
Wird also ganz anders. Bin tatsächlich auch ein wenig aufgeregt, wie der Divemaster so wird.
Heute ist tatsächlich auch Halbzeit. Am 02.10. ging es nach Lissabon, am 03.10. nach Brasilien. Und am 03.04. (Karfreitag) lande ich wieder in Berlin.
Ich werde mir daher auch mal Zeit nehmen für ein Fazit zur Halbzeit. Damit endet ja auch der Teil der intensiven Reise.
Reicht auch echt erstmal mit Reisen, ich bin völlig übersättigt und echt reisemüde. Dass ich das mal sage…
Insofern ist es gut, dass ich die zweite Hälfte ganz anders geplant habe.
Ich möchte dann auch mal etwas zu den Sabbatical-Kosten aufzeigen. Habe versucht, die möglichst genau mitzuverfolgen. Und da wird die erste Hälfte ja auch was ganz Anderes verursachen als die zweite Hälfte vom Sabbatical.
Ich weiß halt noch nicht, wie oft ich dann einen Beitrag schreiben werde. Das hängt davon ab, wann ich was zu erzählen hab. :)
Viele Grüße und genießt den Winter in Deutschland!
Euer Steffen
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