Hallo Ihr Lieben,
heute habe ich mal wieder ein wenig Zeit, um euch auf den aktuellen Stand zu bringen.
Habe gestern und heute quasi "freigenommen" vom Tauchen. Kann heute tatsächlich nicht mal baden gehen, da alle meine Badesachen zum Waschen abgegeben wurden... :)
Ich denke, heute macht es mal Sinn, einen ersten Eindruck von Moalboal zu geben und was zum Divemaster zu sagen. Warum mache ich den Divemaster eigentlich und wie sind die ersten Eindrücke? Und warum mache ich den eigentlich gerade in Moalboal, um den Kreis zu schließen?
Moalboal ist ein Ort auf der Insel Cebu. Cebu wiederum gehört zu den Philippinen.
In Summe haben die Philippinen wohl über 7.600 Inseln... Über 3.100 haben zumindest mal einen Namen und es sind wohl 880 Inseln bewohnt. Das sind schon mal spannende Dimensionen. Die Philippinen haben übrigens ca. 110 Millionen Einwohner.
Cebu selbst gehört da gar nicht mal zu den größeren Inseln. Scheinbar gibt es aber sogar eine eigene Sprache namens "Cebuano".
Kleiner "Fun" Fact: Auf der Insel Cebu befindet sich auch die Stadt Cebu, nach Manila die zweitgrößte Stadt und Metropolregion der Philippinen. Angekommen bin ich auf dem Flughafen von Cebu, der sich aber auf der vorgelagerten Insel Mactan befindet. Und Mactan wiederum ist vor allem bekannt, weil hier Ferdinand Magellan bei seiner Weltumseglung zu Tode kam. Der hatte sich ja in den Kopf gesetzt, die Welt nicht nur zu umsegeln, sondern bei der Gelegenheit auch gleich möglichst viele Völker zu unterwerfen und zum christlischen Glauben zu bekehren. Hat auch lange gut geklappt, bis es eben einmal nicht geklappt hat... Ein Häuptling auf der Insel Mactan sich wiedersetzt und war ggü. Magellan und seiner Truppe sehr deutlich in der Überzahl. Den Angriff hat nur eine Rumpf-Mannschaft überlebt und die hat die Weltumrundung dann quasi abgeschlossen.
Tatsächlich sind es vom Flughafen nach Moalboal grad mal 105km. Trotzdem hat die Fahrt 3 Stunden gedauert... Man fährt halt permanent durch Städte und Dörfer und muss dann auch einmal die Insel queren und somit die Bergkette überwinden.
Moalboal ist eigentlich ziemlich klein und hat wohl etwas über 30.000 Einwohner.
Bekannt ist der Ort vor allem wegen seiner vorgelagerten Korallenriff-Wand und wegen einem permanent vor Ort bleibenden Sardinen-Schwarm und daher ist Moalboal auch ein Hotspot für Taucher.
Ich habe das selber völlig unterschätzt. Eigentlich besteht der strandnahe Ortsteil nur aus Tauchzentren, Hotels, Bars und Restaurants sowie Massage-Studios.
Das verleiht dem Ort einen recht lässig-entspannten Flair. Authentisch-Philippinisch ist der Ort dadurch sicherlich nicht.
Im Grunde gibt es hier daher auch drei Touristen-Gruppen:
- (junge) Rucksack-Touristen
- Taucher (große Überschneidung mit der ersten Gruppe)
- ältere, weiße Männer meist mit ordentlichem Bierbauch und sehr viel jüngeren, sehr viel schlankeren Filipinas an ihrer Seite... (sieht man in Thailand auch viel und teilweise auch in Kambodscha oder Vietnam)
Deutsche sind natürlich wieder sehr präsent. :)
Dementsprechend viel ist dann aber auch beim Tauchen los. Vor allem weil die Küste wirklich nur so 50m vom Ufer weg steil abfällt und dort die Korallenriffe bildet und direkt dort auch der Sardinenschwarm ist. Für Schnorchler paradiesisch einfach zu erreichen. Aber es geht da echt eng zu, wenn die ganzen Tauchboote ablegen und schauen, dass kein Schnorchler im Weg ist...
Vom Sardinenschwarm hab ich leider noch keine Bilder oder Videos. Aber der ist WIRKLICH beeindruckend. Es sind wohl bis zu 7 Millionen Sardinen und es sieht wirklich aus wie in einer Dokumentation von National Geographic. Der ganze Schwarm bewegt sich in einem Fluss. Wenn man direkt unter dem Schwarm ist, ist es richtig dunkel. Und ab und zu kommen Thunfische zum Jagen vorbei und dann stiebt der Schwarm kurz auseinander, um sich sofort wieder zu vereinen.
Kein Mensch weiß, warum der Schwarm so beharrlich an Ort und Stelle verbleibt. Ist wohl sehr ungewöhnlich.
Ich muss sagen, so weit fühle ich mich hier sehr wohl.
Wie gesagt, es ist sicherlich nicht authentisch-philippinisch. Aber alles sehr entspannt.
Nach den anfänglichen Mühen habe ich auch eine nette Unterkunft gefunden. Hier habe ich einen eigenen Bungalow mit netter Außenterrasse, einem Tisch mit zwei Stühlen drinnen, Doppelbett, Ablagefläche, einer voll ausgestatteten Küche (also mit kleinem Ofen-Toaster, Wasserkocher, zwei Gas-Kochern, Spüle und einem Kühlschrank mit Gefrierfach). Sowie natürlich Basis-Geschirr. Aber reicht eigentlich, um im Bungalow zu frühstücken oder sich mal Rührei oder Pasta zu kochen. Dann muss ich nicht immer auswärtig essen gehen.
Das Areal hat auch ein Restaurant und einen Pool. Nur das WLAN reicht leider nicht bis zu meinem Bungalow.
Den Bungalow habe ich jetzt bis 12. Februar angemietet und das gilt dann als Langzeitmiete. Dadurch zahle ich pro Nacht nicht mal 17 EUR...
Zum Tauchzentrum sind es zu Fuß 350m (das ist super, denn ich soll an den meisten Tagen um 8 Uhr da sein, oft genug sogar schon 7 Uhr)!
Die Bars und Restaurants sind auch alle fußläufig erreichbar.
Leider hat den Ort vor ca. fünf Jahren ein Taifun ziemlich übel erwischt (die Philippinen haben ca. 20 Taifune im Jahr).
Man sieht immer noch diverse vollständige zerstörte Gebäude am Strand, wo nur noch die massiven Mauern stehen. Den Sandstrand gibt es seit dem Taifun schlichtweg nicht mehr, der Einstieg ins Wasser ist komplett steinig. Und auch die Korallenriffe müssen ziemlich zerstört worden sein. Eigentlich ist es eher ne traurige Riff-Wand, sehr einheitlich grau und kaum noch bunte Korallen. Vor allem wenig Weichkorallen. Das wird Jahre und Jahrzehnte dauern, bis sich das erholt. Nur der Sardinenschwarm ist ihnen geblieben, sonst könnten die Tauchzentren hier vermutlich dicht machen. Finde das Tauchen hier an sich dadurch auch gar nicht so spektakulär. Aber da bin ich inzwischen auch verwöhnt. Schildkröten sieht man erstaunlich oft und auch sehr ufer-nah. :) Und der Sardinenschwarm ist wirklich beeindruckend, kann man nicht anders sagen. Ganz selten kommen wohl auch mal Fuchshaie oder Walhaie vorbei.
Aber für den Divemaster vielleicht gar nicht schlecht, wenn mir das Meeresleben nicht den Atem raubt und mich stattdessen aufs Beobachten und Lernen konzentrieren kann. ;-)
Sehr nett ist die Aussicht vom Strand aus. Man guckt Richtung Westen, sieht also bei entsprechendem Wetter sehr schöne Sonnenuntergänge. Und die benachbarte Insel Negros ist auch nur so 10-15km entfernt und gut sichtbar.
Das Wetter ist im Januar noch etwas wechselhaft, wird jetzt aber wohl Schritt für Schritt stabiler Richtung März.
Wobei es hier oft einfach ein nicht unangehmer Sonne-Wolken-Mix ist. Wenn tagelang nur blauer Himmel herrscht, wird es wahrscheinlich seeehr heiß. Auch so ist das Klima wieder sehr tropisch. Tagsüber reicht es an die 30°C heran mit hoher Luftfeuchtigkeit, nachts wird es nicht kühler als 25°C. Hab daher grad auch wieder zu kämpfen mit Erkältungserscheinungen von der nachts dauerhaft laufenden Klimaanlage. Geregnet hat es jetzt eher selten. Nur Freitag hat es mal mehr geregnet und war dann auch kühler, weil wir die Ausläufer von einem Taifun abbgekommen haben.
Hier mal ein paar Eindrücke von Moalboal.
Blick Richtung Wasser und auf die Insel Negros an verschiedenen Tagen.
Hier sieht man auch die Spitze des Vulkans Kanlaon aus den Wolken herausragen. 2.435m hoch und immer noch sehr aktiv (letzter größerer Ausbruch im Sommer 2024).
Wichtigstes Fortbewegungsmittel hier ist das Trycycle, ein Moped mit Beiwagen.
Warum eigentlich der Divemaster und warum in Moalboal?
Wer das Tauchen lernen möchte, macht üblicherweise den sogenannten "Open Water Diver" Schein. Das ist inkl. Theorie ein 4-5 tägiger Kurs, bei dem man alles lernt, was mal zum Tauchen an sich und zum Überleben unter Wasser benötigt. Man muss ja einfach wissen, was man tun muss, wenn mal irgendwas passiert, während man 15m unter der Wasseroberfläche ist.
Dieser Schein berechtigt einen grundsätzlich zum Tauchen und das bis zu 18 Meter tief.
Man kann seine Kenntnisse noch erweitern, indem man z.B. den sogenannten "Advanced Open Water Diver" Schein absolviert. Mit diesem Schein darf man dann bis ca. 30 Meter tief tauchen.
Ab 40m gilt das "richtige" Tiefseetauchen und ab da braucht man nochmal ganz spezielle Ausbildungen.
Und natürlich kann man einfach tauchen oder sich auf einzelne Aspekte spezialisieren. Nachttauchgänge, Wrack-Tauchen, Unterwasser-Fotografie, Flora und Fauna unter Wasser, etc.
Den Open Water Diver habe ich ja 2012 in Malaysia gemacht und den Advanced Open Water Diver 2022 in Ägypten.
Ich selbst wollte das Sabbatical schon auch gerne nutzen, um was Neues zu lernen, meine Tauchkenntnisse noch mehr zu erweitern und auch mal die "andere" Seite des Tauchens kennenzulernen. Also nicht nur die Kundensicht eines Tauchzentrums, sondern auch mal zu lernen, wie denn ein Tauchzentrum eigentlich organisiert ist, wie so die Abläufe sind, wie man Flaschen mit Luft auffüllt, etc.
Ich hab dann relativ viel rumgefragt, ob ich nicht einfach eine Art Management-Praktikum in einem Tauchzentrum absolvieren darf. Das scheint aber ziemlich unüblich sein und irgendwann muss man einsehen, dass es nichts bringt "als Schwanz mit dem Hund wedeln zu wollen".
Was aber eben sehr üblich in der Branche ist, sind Divemaster-Ausbildungen. Hier macht man über mehrere Wochen hinweg den Divemaster-Schein, arbeitet an den Tauch-Skills, unterstützt Tauchlehrer bei Kursen und unterstützt im Tauchzentrum mit, um die Abläufe kennenzulernen.
Der Divemaster ist dann entsprechend ein sehr anerkannter Schein, mit dem man eigenständig kleinere Kurse geben darf (z.B. Refresher-Kurse für Taucher, die lange nicht getaucht sind) und man darf damit grundsätzlich auch Tauchgänge führen.
Daher wird verständlicherweise viel Wert darauf gelegt, dass man wirklich weiß, was man tut und im Notfall einen kühlen Kopf bewahrt und entsprechende Maßnahmen ergreift.
Ich wollte den Divemaster auf jeden Fall gerne in Südostasien machen, da das Sabbatical dort ja enden soll. Und da habe ich einfach verschiedene Tauchzentren angeschrieben, die auch entsprechend weitgehende Kurse anbieten. Am Ende hatte ich positive Rückmeldungen aus Thailand und den Philippinen. Da ich in Thailand schon 2x war und auf den Philippinen noch gar nicht, fand ich Letztere einfach viel reizvoller und spannender. Und der Kontakt mit dem Tauchzentrum fühlte sich einfach auch sehr gut und individuell an.
Und so mache ich nun hier meinen Divemaster: https://www.savedra.com/
Mit den Vorbereitungen hatte ich tatsächlich schon letzten Sommer begonnen.
Ich brauchte eine ärztliche Tauch-Tauglichkeitsbescheinigung und ich musste vor Beginn des Divemasters den sogenannten "Rescue Diver" Schein machen, also einen ausführlichen Hilfe-/Rettungskurs im Tauch-Kontext. Und für den wiederum musste ich nochmal einen Erste-Hilfe-Kurs absolvieren. Den Erste-Hilfe-Kurs und die Tauglichkeitsbescheinigung habe ich noch im Sommer in Deutschland absolviert.
Die Theorie für den Rescue Diver und für den Divemaster hatte ich schon vorab online auf Fiji und in Palau absolviert.
Somit stand nach Ankunft in Moalboal zunächst der zweitägige Praxisteil vom Rescue Diver an. Den hat dann die Tauchlehrerin geleitet, die mich auch durch den Divemaster führt.
Der Rescue Diver war schon mal... fordernd. :)
Einem müden oder einem panischen Taucher/Schnorchler an der Wasseroberfläche zu helfen, das ging ja alles noch.
Aber die Hauptprüfung war dann:
- Einen verunfallten Taucher im Wasser suchen und finden
- Den (simuliert bewusstlosen) Taucher sicher zur Wasseroberfläche bringen (das geht noch ganz gut dank der Tauchausrüstung)
- An der Wasseroberfläche dann die Atmung überprüfen, Hilfe rufen und dann...
- ... alle 5 Sekunden Mund-zu-Mund-Beatmung simulieren und dazwischen den Taucher allmählich Richtung Ufer/Boot ziehen und gleichzeitig erst das Equipment des verunfallten Tauchers und danach das eigene Equipment ausziehen
- Den verunfallten Taucher aus dem Wasser heraus vom Ufer bis zum Tauchzentrum schleppen (sind zum Glück nur 50m oder so und die Philippiner sind klein und halbwegs leicht... :))
- Im Tauchzentrum dann (wir haben jetzt zu einer Puppe gewechselt) Sauerstoff geben und 5 Minuten lang Herzmassage sowie Beatmung vornehmen
Danach weiß man, was man getan hat. ;)
Aber klar, es ist absolut sinnvoll. Man übt halt bei allen Scheinen vor allem immer den Worst Case (der zum Glück sehr, sehr selten eintritt).
Und auch beim Divemaster muss ich sagen: Definitiv sehr fordernd, sowohl körperlich als auch mental.
Es ist natürlich einfach ne steile Lernkurve und es ist sehr viel Neues. Gleichzeitig muss man viele Tauch-Fähigkeiten immer und immer wieder so üben, dass man sie in einem Kurs jemanden zeigen kann, der das noch nie vorher gemacht hat (und unter Wasser kann man logischerweise auch nichts erklären). Und dazwischen hilft man anderen Kunden des Tauchzentrums, ihr Equipment vorzubereiten, lernt Flaschen zu befüllen, hilft im Kundenservice, macht den finalen Theorietest, hilft und beobachtet andere Tauchlehrer bei Kursen oder geht mit auf Tauchgänge, um dort die Tauchguides zu beobachten.
Ach ja, und morgens standen direkt schon diverse Leistungstests auf dem Programm.
- 400m Schwimmen auf Zeit (miserable Punktzahl) --> maximale Punktzahl bei maximal 6min 30sec
- 800m Schwimmen mit Flossen, Maske und Schnorchel (da war ich auch recht angepisst über meine Zeit und meine Punkte) --> maximale Punktzahl bei maximal 14min
- 13min einfach an der Wasseroberfläche treiben und dann noch 2min an der Wasseroberfläche treiben ohne die Hände zu benutzen (das war zur Abwechslung mal einfach)
- 100m einen anderen Taucher (der Taucher und ich jeweils in voller Ausrüstung) Richtung Ufer schieben/ziehen (steht noch aus, 2min 10sec für maximale Punktzahl)
- Ein anderer Taucher und ich müssen unter Wasser unser komplettes Equipment (Maske, Flossen, Gürtel mit Bleigewichten, Taucherjacke mit Lufttank) ausziehen, tauschen und wieder anziehen. Das Ganze ohne den Boden zu berühren oder an die Wasseroberfläche zu kommen (und wenn wir das im Trainingspool machen, ist der nur 2,40m tief) und wir müssen die ganze Zeit Sauerstoff teilen, es hat also immer nur einer Sauerstoff-Zugang
Daher bin ich abends echt ganz schön platt und brauche dann auch nach 4-5 Tagen immer mal 2 Tage Pause vom Tauchen. Das mache ich dann auch konsequent (so wie heute :)).
Aber ich das werde das natürlich hinbekommen. Ich bin auch ziemlich sicher, dass ich bei Weitem keine 2,5 Monate dafür brauchen werde, wie ursprünglich anvisiert. Die meisten machen den Schein wohl tatsächlich in einem Monat. Ich denke, irgendwas Richtung Mitte Februar ist realistisch für mich. Ggf. auch erst Ende Februar, da setze ich mich nicht unter Druck. Aber vermutlich habe ich dann doch nochmal den ganzen März zum Reisen.
Schauen wir mal... Ich denke, Anfang Februar kann ich wesentlich besser einschätzen, wie weit ich bin.
Was ich auf jeden Fall auch schon bestätigt sehe: Ich möchte um Gottes Willen auf gar keinen Fall Tauchlehrer werden. Und auch kein Tauchguide. Ich möchte Menschen anbrüllen können, wenn sie grad tierischen Mist bauen. ;)
Aber im Ernst, ich bewundere die Tauchlehrer. Was die alles im Schirm haben und im Blick behalten müssen.
Gleichzeitig sind die meisten Freelancer und bekommen also Geld pro Tauchschüler. Wenn keine Schüler da sind, gibt's auch kein Geld.
Daher bestehen die Guides und Tauchlehrer überwiegend aus zwei Gruppen:
- Lokale (für die das dann vielleicht doch ein ganz annehmbares Einkommen ist)
- Junge, hochengagierte Tauchbegeisterte
- Die vielleicht die dritte Gruppe sind die Tauchlehrer (vorrangig aus westlichen Ländern), die den Job einfach nutzen, um die Welt zu sehen. Ein Deutscher ist hier seit sechs Monaten als Tauchlehrer aktiv und hat jetzt aber keine Lust mehr. Daher startet er in 3 Wochen als Tauchlehrer auf Sansibar.
Die Fluktuation scheint daher auch durchaus hoch zu sein.
Also, im Moment wirklich sehr fordernd, aber natürlich auch sehr spannend und ich beobachte und lerne viel. Das Wetter lädt zum Schwitzen ein, der Ort ist lässig. Insofern also alles gut. Und vermutlich gewinne ich sogar nochmal Reisezeit.
Was Cool ist: Wir sind in Summe vier Personen, die den Divemaster machen. Wir haben uns auch vorgenommen, mindestens einmal die Woche zusammen essen zu gehen und wollen demnächst auch mal einen Canyoning-Ausflug zusammen machen. Also das passt gut!
Haben irgendwie leider bisher immer verpennt, mal ein Gruppenfoto zu machen, aber das kommt noch. :)
Ein Engländer (nochmal deutlich älter als ich), eine Kanadierin (etwas jünger als ich) und noch eine Engländerin (deutlich jünger als ich).
Die beiden Engländer arbeiten auf Booten und bereisen damit die Welt und wollen mit dem Schein Ihr Portfolio an angebotenen möglichen Dienstleistungen erweitern.
Die Kanadierin ist tatsächlich die Einzige, die auch in Erwägung zieht, im Anschluss noch den Tauchlehrer-Kurs zu machen (der muss echt nochmal ein anderes Kaliber sein).
Durch den Kurs aber komme ich aktuell wenig dazu, Bilder oder Videos zu machen. Ich habe meine GoPro auch selten dabei. Wenn ich einem Tauchlehrer assistiere oder wirklich auch die Tauchguides beobachte, kann ich ja nicht nebenher Bilder machen. Da möchte ich die Ausbildung schon ernst nehmen.
Hier mal die Bilder, die ich bisher gemacht habe.
Findet Nemo… ;)
Noch eine letzte Anmerkung:
Dass Südostasien eine ganz andere Kultur hat als Deutschland, liegt ja auf der Hand.
Manchmal ist es ja fast spannender, wo die Dinge eigentlich doch völlig gleich ablaufen.
Getränkewerbung z.B. funktioniert auf den Philippinen ganz offensichtlich genauso wie in Deutschland. In Kambodscha gab's da auch schon mal ein ganz ähnliches Plakat... :) Man muss schon wirklich suchen, um was für ein Getränk es sich eigentlich handelt...
Ich weiß noch nicht, wann sich dann das nächste Update lohnt. Aber es wird kommen. ;)
Insofern: Lasst es euch weiterhin gut gehen und bis bald! :)
Euer Steffen
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